Antworten zu technischen Spezifikationen, Wartung und Integration unter extremen Geländebedingungen.
Für Steigungen ab 25 Grad empfehlen wir Gurtbreiten von 1200 bis 1800 mm mit profilierter Oberfläche und verstärkten Seitenwellen. Die Antriebsleistung muss um mindestens 30 % gegenüber Flachförderern erhöht werden, um Durchrutschen bei Nässe oder Frost zu vermeiden.
Unter typischen Bedingungen in alpinen Steinbrüchen liegt das Austauschintervall bei 8 bis 14 Monaten. Entscheidend sind die Abdichtung der Lager und die regelmäßige Reinigung der Rollenoberfläche. Unser Condition-Monitoring-System meldet kritische Abnutzung rechtzeitig, bevor es zu Bandschäden kommt.
Ja, die Module lassen sich in bestehende Förderstrecken integrieren, sofern eine gerade Messstrecke von mindestens 1,5 Metern Länge vorhanden ist. Die Umrüstung dauert in der Regel zwei bis drei Tage und erfordert keine Änderung der Tragkonstruktion. Wir liefern die komplette Steuerungssoftware inklusive Schnittstelle zur vorhandenen SPS.
Neben der allgemeinen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG sind die ÖNORM M 9400 für Gurtförderer und die ÖNORM EN 620 für ortsfeste Fördergurte relevant. Bei Anlagen in Wasserschutzgebieten kommen zusätzliche Auflagen zur Leckageüberwachung von Hydrauliksystemen hinzu. Wir unterstützen bei der gesamten Zertifizierungsdokumentation.
In unseren Pilotprojekten im Zillertal und im Ötztal konnten ungeplante Stillstände um 35 bis 45 Prozent reduziert werden. Die Wartungskosten sinken im Schnitt um 20 Prozent, da Verschleißteile gezielt und nicht nach festen Intervallen getauscht werden. Die Amortisationszeit der Sensorik liegt bei den meisten Anlagen unter 18 Monaten.
Von der mechanischen Aufbereitung bis zur alpinen Logistik – unsere Systeme sind auf hohe Lasten und extreme Bedingungen ausgelegt.
Gurtförderer mit Stahlseileinlagen und speziellen Deckplatten für scharfkantiges Gestein. Geeignet für Steigungen über 25 Grad und Dauereinsatz bei Minusgraden.
NIR-Spektroskopie und KI-gestützte Bildverarbeitung trennen Gesteinsfraktionen direkt am Förderband. Erreichte Reinheitsgrade über 95 Prozent bei staubiger Umgebung.
Rollengänge mit wartungsfreien Lagern und verstärkten Tragprofilen für Stückgüter bis 5 Tonnen. Einsatz in Verladebahnhöfen und Zwischenlagern auf engem Raum.
Autonome Drohnen mit Wärmebildkameras erfassen Verschleißstellen. IoT-Sensoren überwachen Vibration und Lagertemperatur – Ausfälle werden bis zu zwei Wochen im Voraus prognostiziert.
SPS-basierte Leitstände mit Fernzugriff und Echtzeit-Dashboard. Anbindung an bestehende ERP-Systeme über OPC-UA-Schnittstelle.
Komplette Projektdurchführung von der Geländevermessung bis zur Inbetriebnahme. Eigene Montageteams mit Erfahrung in alpinen Industrieanlagen.
Unser bewährter Prozess für industrielle Materialflusssysteme im alpinen Gelände.
Sie übermitteln Fördergut, Förderstrecke, Höhenprofil und gewünschte Kapazität. Wir prüfen die geologischen und logistischen Randbedingungen vor Ort.
Unsere Ingenieure dimensionieren Antriebe, Gurtbreiten und Stützstrukturen. Simulationen zu Zugkräften, Biegeradien und Verschleißprofilen fließen in den Entwurf ein.
Sie erhalten ein detailliertes Leistungsverzeichnis mit Komponentenliste, Montagephasen und Inbetriebnahmetermin. Optional: Wartungsvertrag für das erste Betriebsjahr.
Komponenten werden in unserer Werkstatt gefertigt und geprüft. Förderbänder, Antriebsstationen und Steuerungseinheiten werden vorkonfektioniert und nummeriert.
Unsere Monteure installieren die Anlage vor Ort – inklusive Anpassung an das bestehende Fundament und Anschluss an die betriebseigene Steuerungstechnik.
Gemeinsamer Lasttest über 72 Stunden unter Volllast. Dokumentation der Messwerte, Einweisung des Bedienpersonals und Übergabe der Wartungsunterlagen.